Alles ist Karma?

Während ich diese Zeilen über’s Karma schreibe, sitze ich in einem Café, trinke einen frischen Ingwer-Minz-Tee und gönne mir ein Stück Seelentröster-Kuchen.

Der Grund ist: Soeben hat unser Geschirrspüler den Geist aufgegeben. Halb so schlimm, wirst du denken. Ja, denke ich mir auch, solche Dinge passieren. Würde ich auch nicht mal auf die Idee kommen, einen Blogartikel drüber zu verfassen, wenn nicht vor geraumer Zeit auch unsere Waschmaschine den Geist aufgegeben hätte. Zugegeben, das ist schon ein paar Monate her und doch hat es bisher nicht geklappt, eine neue in unsere – nunja, sehr spezielle Küche einzubauen. Ich will gar nicht so sehr ins Detail gehen und dich damit langweilen. Letztendlich auch kein großer Deal, irgendwie gibt es immer eine Lösung, sodass ich bestimmt bald wieder meine Wäsche und mein Geschirr waschen (lassen) kann.

Eine Waschmaschine kommt selten allein

Wenn ich aber so drüber nachdenke, haben in der Zwischenzeit noch ein paar andere Dinge in der Wohnung ihren Geist aufgegeben. Glühlampen brennen durch (kennst du den Effekt, dass immer gleich zwei durchbrennen? Geht die eine kaputt, folgt spätestens am nächsten Tag eine andere in einer anderen Lampe), Henkel von Kochtöpfen brechen ab … Karma at it’s best!

Was theoretisch wie eine Situation klingt, die man mit Humor nehmen sollte, kann auf Dauer schon ein bisschen frustrierend sein, wenn man sich gerade eh in einer Umbruchphase im Leben befindet und Veränderungen über einen einstürzen, die sehr energiezehrend sind. Um allem noch den Zuckerguss draufzugeben, wenn gerade auch in der Welt ständig negative Nachrichten die Runde machen. Eine grundsätzliche Angst innerhalb der Bevölkerung macht sich breit, Stichwort Corona.

Veränderungen sind per se nichts Negatives. Im Gegenteil! Sie sind Chancen auf einen positiven Neubeginn.

Wir Menschen allerdings – und ich möchte behaupten, dass dies zu einem besonders hohen Maße auf emphatische, feinfühlige und hypersensible Menschen zutrifft – begegnen diesen Dingen zunächst einmal mit negativen Emotionen, die sich sehr leicht zu einer Abwärtsspirale entwickeln. Ängste, Zweifel und eine pessimistische Grundstimmung machen sich nach und nach immer bemerkbarer, breiten sich in unseren Körpern aus und ehe wir uns versehen, fühlen wir uns darin gefangen. Bist du emphatisch veranlagt, kommen negative Emotionen/Energien von außen dazu. Im aktuellen Fall eine breit gestreute Angst. Vielleicht verstehst du dich an diesem Punkt auch selbst nicht mehr, kannst nicht mehr unterscheiden, was deine eigenen Ängste sind, und was die der anderen. Die Folge: es geht noch tiefer runter ins Dunkle deines Selbst.

Karma | Still Verwurzelt

Negative Karma-Energien lösen

Zurück zum Geschirrspüler: Je länger du diese negativen Energien aussendest, desto mehr machen sie sich auch in deinem Umfeld bemerkbar. In meinem Fall sind es meine Haushaltsgeräte, die sich meiner Energie, der sie tagtäglich ausgesetzt sind, nicht mehr entziehen können. Klingt seltsam, aber wenn wir davon ausgehen, dass letztendlich alles Energie ist und du vor allem auch mit deiner Wohnung, in der du dich täglich aufhältst, energetisch verbunden bist, dann gar nicht mehr so absurd.

Was also tun? Siehe es als Weckruf! Die Dinge gehen nicht aus Spaß an der Freude kaputt, sie wollen dir etwas mitteilen. Sie wollen dich darauf aufmerksam machen, dass dein Energiefeld gestört ist, dass du dich besser um dich, deine Gedanken und deine emotionalen Abgrenzungen kümmern musst. Welche Art auch immer für dich richtig ist und auf deine Situation passt.

Für mich ein erster Schritt, der bisher immer geholfen hat: Emotionale Abgrenzung. Ich hab mich bei meiner Wohnung bedankt, ihr versichert, dass alles okay ist, und ihr und mir direkt ein bisschen Abstand gegönnt. (Hallo Café!)

Deine nächsten Schritte für’s Karma könnten sein:

  • Meditation mit positiven Affirmationen wie „Ich bin sicher“, „Ich vertraue“ oder „Meine Wohnung gibt mir Schutz“.
  • Übungen, die dein Wurzelchakra stärken, da dieses für ein Grundvertrauen in das Leben, in dich selbst und andere steht. Tipps dazu findest du z.B. hier: Taste of Power oder Manu Sarona
  • Umgib dich mit Übungen zum Selbstschutz, um dich vor den Emotionen und Energien anderer abzugrenzen. Du könntest dich z.B, mit deinem höheren Bewusstsein verbinden, indem du dir klar machst: Du bist nicht deine Emotionen und nicht deine Ängste. Du bist ihr Beobachter.  Auch die Visualisierung eines Schutzschildes, einer weißen Kugel, die dich umgibt, kann kurzfristig Abhilfe schaffen.

Welchen Weg auch immer du willst – sei geduldig. Ein erster Schritt in Richtung Positivität ist erstmal eben genau das – ein erster Schritt. Gehe behutsam weiter und verurteile dich nicht für deine negativen Energien. Betrachte sie mit Verständnis und Geduld.

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