5 Energie Quickies zum Auftanken

Wir Introvertierten sind in puncto Energie ein bisschen wie ein Smartphone: Je mehr wir in unseren sozialen Apps rumdaddeln, desto schneller geht unser Akku leer. 

Obwohl dieser Vergleich jetzt nicht gerade mein Meisterstück war, weißt du sicher, was ich damit meine: Je größer deine soziale Interaktion ist, desto energieloser fühlst du dich im Anschluss.

 

Schnell Energie Tanken mitten im Alltag

Nach einem langen sozial aktiven Tag zur Ruhe kommen, ein Buch lesen, sich einigeln, lange schlafen – klar, da gibt es endlos viele Möglichkeiten, wie du deinen Energiespeicher wieder vollkriegst. Was aber, wenn du zwischendurch am Tag merkst, dass dir die Kraft flöten geht? Vielleicht steckst du gerade im Büro zwischen zwei Meetings oder hast deine besten drei Freunde aus Japan zu Besuch, die du schon ewig nicht mehr gesehen hast?

Mit diesen fünf effektiven Methoden kannst du auch im Alltag zwischen Tür und Angel fix deine Energiereserven aufstocken.

 

1. Atem-Energie

Unser Atem ist unser Lebenselixier und mit ihm können wir sehr effektiv unseren Energiehaushalt geradebiegen. Eine einfache Praxis für nicht mal eine Minute zwischendurch ist die indische Atemtechnik Pranayama.

So geht’s: Zieh dich vielleicht kurz ins Bad zurück, damit du deine Ruhe hast. Stehe aufrecht oder sitze, je nachdem wo du gerade bist. Atme 1x tief ein und aus, dann einatmen durch die Nase und ganz fix mit einem Schnaubgeräusch ausatmen. (Betätige die Klospülung, wenn es dir zu laut ist, dann hört es niemand.) Wiederholen, das nächste Einatmen kommt ganz automatisch. Was du kontrollierst, ist nur noch das Ausatmen. Etwa 20x wiederholen. Falls dir ein bisschen schwummerig wird, bleib noch etwas im Badezimmer und atme wieder ganz normal weiter.

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2. Yoga-Quickie

Yoga eignet sich generell hervorragend, um deine Energien zu boosten. Wenn du allerdings gerade im Großraumbüro sitzt und dich vor deinen Kollegen ungern in den Hund stürzen möchtest, probiere mal Urdhva Hastasana.

Geht folgendermaßen: Gehe vielleicht kurz in die Teeküche, damit du stehen kannst. Stell dich mit beiden Beinen hüftbreit hin, die Arme neben dem Körper. Ziehe die Beckenbodenmuskulatur leicht an, den Bauch ein und strecke die Brust raus, so dass du dich geerdet fühlst. Atme ein paar Mal bewusst ein und aus. Dann strecke beide Arme nach oben neben deine Ohren (sieht aus als würdest du dich einfach nur strecken) und ziehe die Arme leicht nach hinten. Nicht ins Hohlkreuz gehen. Bewusst dabei in den Bauch atmen.

 

3. Mini-Meditation

Diese kurze Sonnenlicht-Meditation kannst du immer machen, im Stehen oder Sitzen, wenn du nicht gerade reden oder aufmerksam zuhören musst. Sie funktioniert auch, wenn die Sonne nicht scheint.

So funktioniert’s: Wenn möglich, schließe die Augen (geht aber auch ohne), nimm ein paar langsame Atemzüge und fokussiere dich mental auf die Stelle etwa einen Zentimeter über deinem Bauchnabel. Nimm wahr, wie dein Atem dort hinein- und hinausfließt und stelle dir jetzt in deinem Bauch ein warmes gelbes Licht vor. Stell dir vor, wie es sich mit jedem Atemzug in dir ausbreitet, bis es deinen gesamten Körper umhüllt. Vielleicht magst du auch deinen Körper dabei etwas anspannen und dir das Licht wie einen Energiestrahl vorstellen, der von deiner Kopfkrone bis in den Boden unter deinen Füßen hinein fährt und umgekehrt.

 

4. Frische-Kick

Mein absoluter Geheimtipp, wenn du etwa Besuch hast und für das Entertainment den lieben langen Tag zuständig bist. Überleg dir bewusst Locations, die in der Natur sind. Plane einen Spaziergang im Wald ein, einen Ausflug in den Botanischen Garten oder einfach ein kleines Picknick im ruhigen Park um die Ecke. Die Natur wirkt ganz automatisch wie ein Energydrink und lässt dich nicht so schnell unruhig werden.

Pro-Tipp: Hab immer eine große Flasche Wasser mit Zitrone dabei. (Am besten energetisiertes Wasser, schau mal hier, wie du das anstellen kannst.) Genug Trinken bedeutet auch mehr Energie.

 

5. Laune-Booster

Wenn alles nichts hilft, dein Besuch einfach nicht müde wird, und du für dich keine Möglichkeit siehst, dem zu entkommen: Engagiere dich! Lass dich von der guten Laune deiner extrovertierten Freunde anstecken. Lach mit ihnen, freu dich über kleine Dinge, die du siehst, und genieße den Moment so gut wie du eben kannst.

Nicht selten ist es unsere eigene Einstellung, die den Energiehaushalt wieder aufleben lässt. Dieses Erlebnis hatte ich schon öfter – den Gedanken an mein kuscheliges Bett mit einem „Ach was sollt’s“ auf später verschoben und mich ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert, in dem ich gerade mit meinen Freunden bin.

 

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